In den vergangenen 2 Wochen standen wichtige Rennen im Kartsport für die Hertener Piloten Tom Kleingries (10), Max Grün (11) und Maurice Schiwy (15) an.
Zunächst ging es auf die berühmte Kartbahn in Kerpen, auf der sich schon Michael Schumacher seine Meriten verdiente.
Leider war das Wetter den Kartsportlern dort nicht holt, es regnete in Strömen: Aber das erpichte Maurice Schiwy überhaupt nicht. In beeindruckender Manier eroberte er sich im ersten Rennen die Spitzenposition. Auch ein kurzer Ausritt in die Botanik konnte ihn vom Sieg nicht abhalten. Im Rennen 2 trocknete die Bahn dann ab, auch hier zeigte Maurice seine Klasse und fuhr auf den zweiten Platz.
Max Grün hatte auf nasser Bahn noch wenig Erfahrung, kämpfte sich nach dem Start bis auf den 4.Platz vor, wurde dann jedoch von einem Konkurrenten abgeschossen. Vom letzten Platz konnte er sich noch bis auf den 8.Platz vorarbeiten. Im zweiten Rennen ging es dann weiter nach vorne bis auf den 5. Platz.
Der Pechvogel des Tages in Kerpen war Tom Kleingries. Gut gestartet schied er zweimal schon in der Anfangsphase der Rennen mit technischem Defekt aus.
Eine Woche später ging es dann zur Stefan-Bellof-Arena ins hessische Oppenrod. Hier herrschten nun beste Wetterbedingungen bei strahlendem Sonnenschein vor.
Da war Max in seinem Element. Nur geschlagen durch einen Lokalmatador landete er zweimal auf dem 2. Platz. In beeindruckender Manier zeigte er gegenüber seinen größtenteils wesentlich älteren Konkurrenten sein Fahrttalent.
Auch Maurice startete gut ins Rennen, doch schon kurz nach dem Start versagte sein Motor den Dienst. Im zweiten Rennen musste er nun vom letzten Startplatz loslegen. Entfesselt stürmte er durchs Feld und landete schlussendlich auf dem 8. Platz.
Tom konnte dieses Mal endlich die Zielankunft feiern. Nach harten Fights sicherte er sich zweimal den 4. Platz. Damit zeigte er, dass wenn die Technik funktioniert, mit ihm in der Gruppe der Spitzenfahrer zu rechnen ist.

„Regengott" Maurice Schiwy und „Sonnengott" Max Grün aus dem Kohlenpott